Einleitung

  • Die Begriffe "Designerdrogen", "Clubdrogen", "Partydrogen" und "synthetische Drogen" werden   für Substanzen, welche im Partysetting konsumiert werden, häufig synonym verwendet. Unter diese Substanzen fallen sowohl legale wie auch illegale Drogen.
  • Die Begriffe sind unter anderem dahingehend verwirrend, da diese Substanzen auch ausserhalb der Partykultur konsumiert werden.
  • Obwohl der Konsum in der Gesellschaft, insbesondere in der sogenannten "Partyszene", weit verbreitet ist, scheinen schwere Intoxikationen selten aufzutreten.
  • Neue synthetische psychoaktive Substanzen, sogenannte „Legal Highs“ oder „Research Chemicals“ kopieren meist die Wirkungen bekannter illegaler chemischer Verbindungen. Dabei handelt es sich oft um Nebenprodukte aus der Pharmaforschung oder um unbekannte Verbindungen, welche zum Teil noch nie klinischen Untersuchungen unterzogen worden sind.
  • Designerdrogen können vielfältige Wirkungen zeigen. Eine Abhängigkeit nach ICD-10 mit den typischen Kriterien, Dosissteigerung, Entzugserscheinungen, Gewöhnung, etc., entsteht nicht bei allen dieser Substanzen. Es wird v.a. dann von einem missbräuchlichen oder schädlichen Konsum gesprochen.
  • Der Konsum von Designerdrogen ist, wie jeder Konsum von psychotropen Substanzen, mit Risiken verbunden. Diese Risiken sollten den Konsumenten bekannt sein und erkannt werden, damit seelische und körperliche Schäden möglichst verhindert werden können.
  • Noch wenig bekannt sind die Langzeitfolgen bei fortgesetztem und hochdosiertem Konsum dieser Substanzen.
  • Bei illegalen Designerdrogen besteht infolge unbekannter Dosierung und riskanten Beimischungen ein erhöhtes Risiko.

Ziele:

Methode/Übersicht:



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