Einleitung

  • Alkohol gehört zu den fünf wichtigsten Krankheitsfaktoren und verursacht in der Schweiz 9% der gesamten Krankheitslast sowie soziale Kosten von ca. 6.5 Milliarden CHF.
  • Die schweizerische Alkoholpolitik unterscheidet die drei folgenden Konsummuster (in Anlehnung an neuere internationale Wissenschaftsstandards und an den Bericht „psychoaktiv“ der Eidgenössischen Kommission für Drogenfragen EKDF 2005, vgl. auch Bundesamt für Gesundheit BAG)
  • In der Medizin wird zudem unterschieden zwischen Alkoholabhängigkeit und schädlichem Gebrauch/Alkoholmissbrauch
  • Ca. 250'000 Personen in der Schweiz (ca. 5%) sind alkoholabhängig oder zumindest stark alkoholgefährdet, davon rund zwei Drittel Männer.
  • Ca. 20% der Bevölkerung haben einen problematischen Alkoholkonsum, vgl. Alkoholkonsummuster.
  • Der grösste Anteil der Alkoholabhängigen (75%) wird zumindest einmal pro Jahr von Allgemeinärzten gesehen. Sie suchen den Arzt oft aus anderen Gründen auf. Durch seine Erfahrung diagnostiziert er körperliche, psychische und/oder soziale Folgen von etablierter Alkoholabhängigkeit. Es wäre ein Erfolg, wenn zukünftig mehr dieser Patienten zu suchtspezifischen Behandlungen motiviert werden könnten.
  • Schwierigkeiten bereitet es, Menschen mit einem problematischen Alkoholkonsum zu erkennen (vgl. Früherkennung). Die Herausforderung liegt darin, die Problematik anzusprechen, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und bei Bedarf die Patienten für eine Verhaltensänderung zu motivieren (vgl. Fallstricke).

Ziel

Methode




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