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29.11.16: Die Konsumtagebuch-App der Arud hilft Ihnen, einfach und sicher Ihre Konsumgewohnheiten festzuhalten. Genuss, genug, zu viel? Wir konsumieren – ob Alkohol, Cannabis, Medikamente oder Online-Spiele: der Konsum ist dabei mehrheitlich unproblematisch. Doch oftmals sind wir uns nicht bewusst, wie viel wir überhaupt konsumieren, ob es noch ein Genuss oder eben zu viel ist. Hier finden Sie die App zum Download.

03.11.16: Nach der nachweislichen Wirksamkeit von CANreduce zur Reduktion und Abstinenz von Cannabiskonsum (siehe Artikel), wurde CANreduce vollständig überarbeitet und es läuft eine neue Studie unter www.canreduce.ch, bei welcher neu nebst Videoinformationen ein e-Coach zur Verfügung steht, der die Teilnehmer während 6 Wochen begleitet und mit Rat zur Seite steht.

03.11.16: Sucht Schweiz hat das „Praxishandbuch - Intervention bei akuter Alkoholintoxikation“ überarbeitet. Es steht in einer online Version zur Verfügung. Es enthält zwei übersichtliche Interventionsalgorithmen für Interventionen bei erwachsenen PatientInnen resp. Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie konkrete Empfehlungen und Interventionsinstrumente. Das Projekt wurde finanziell unterstützt vom Nationalen Programm Alkohol NPA. Mehr Informationen über das Projekt finden Sie auf der Website von Sucht Schweiz.

31.10.16: Ein Artikel im Swiss Medical Forum (2016;16(43):909): "Und anderswo...? Kokainabhängigkeit: endlich eine Behandlung?" von Antoinne de Torrenté.

13.09.16: SAVE THE DATE: FOSUMOS Update Sucht interdisziplinär 2017 vom Donnerstag 31.08.17, 13.45 - 18.00h im Hörsaal des Kantonsspital St. Gallen.

10.09.16: Verweigerung von Methadon im Gefängnis: Wichtiger Beitrag des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Zugang zur medizinischen Betreuung von inhaftierten Personen mit einer Opioidabhängigkeit. Weitere Ausführungen dazu siehe Artikel auf der Homepage der SSAM.

07.09.16: Artikel von Dr. med. Stefan Neuner-Jehle, Kollegium Hausarztmedizin (KHM) und Regula Hälg Infodrog, Lust statt Frust beim Reden über Alkohol in der Schweizerischen Ärztezeitung (2016;97(36):1216–1218). Anmeldung und Ausschreibung zur Fortbildung finden Sie auf der Homepage der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme.

29.06.16: Dr. med. Andre Seidenberg: Psychopharmaka - Wann muss eine Behandlung gemeldet werden? In der Schweizerischen Ärztezeitung (2016;97(26–27):982–984).

01.06.16: Ein Artikel von Jacques Cornuz und Carole Clair (Medizinische Poliklinik des Universitätsspitals Lausanne) in der Schweizerischen Ärztezeitung (2016;97(22):785–786): Tabakprävention: die neuen Themen.

17.05.16: Ärztinnen und Ärzte spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Früherkennung von Alkoholproblemen geht. Kurzinterventionen bewirken bei einem problematischen Alkoholkonsum eine nachhaltige Konsumreduktion. Mit Fortbildungen und weiteren Angeboten unterstützt Praxis Suchtmedizin Schweiz in Zusammenarbeit mit verschiedenen weiteren Partnerorganisationen Ärztinnen und Ärzte in zwei Projekten zur Förderung von Kurzinterventionen in der Hausarztpraxis. Weitere Informationen zufinden auf der Seite von Infodrog.

04.05.16: Ein Artikel von Jean Bernard Daeppen (Alcohol Treatment Center, Lausanne) im Swiss Medical Forum (2016;16(18–19):423–426): "Die therapeutische Begleitung von Suchtpatienten"

13.04.16: Ein Artikel von Philipp Bruggmann et al. in der Schweizerischen Ärztezeitung (2016/14) "von HIV lernen: Der Kampf gegen virale Hepatitis" sowie ein Interview mit ihm "Die Hepatitis-Epidemie wurde jahrelang verschlafen".

16.03.16: Artikel im Leading Opinion zu Substitutionsgestützte Behandlung: Gut zu wissen, ... von Dr. med. Johannes Strasser, Ärtzlicher Leiter Ambulanter Dienst Sucht und Zentrum für Heroingestützte Behandlung, UPK Basel.

17.02.16: Gleich 3 Artikel zur QTc-Verlängerung bei einer Methadonverschreibung im Swiss Medical Forum 2016;16(7):173–175:

28.01.16: Das Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung bietet ein Online-Tool für Personen mit ersten Alkoholproblemen und ersten depressiven Symptomen. Zusätzlich ist auch ein persönlicher e-Coach implementiert, welcher die Teilnehmenden schriftlich während des 6-wöchigen Programms begleitet und Fragen beantwortet.

13.01.16: Artikel im Swiss Medical Forum zu Cannabinoide in der MS-Therapie von Claude Vaney, Berner Klinik Montana, Crans Montana.

 09.11.15: Die Website www.snowcontrol.ch unterstützt regelmässig konsumierende Kokainkonsumten, welche ihren Konsum verringern oder ganz damit aufhören möchten. Der gesamte Kurs ist anonym, dauert 6 Wochen und wird ausschliesslich via Internet durchgeführt. Die Website wurde gänzlich erneuert. Sie ist auch im Kapitel Kokain unter Harm Reduction zu finden.

08.10.15: Ein Auszug aus dem Buch "Empfehlungen zum Beratungssetting in Substitutionsbehandlungen" von Otto Schmid und Thomas Müller finden Sie hier oder zum Beispiel im Kapitel Beziehungsarbeit.

 

22.09.15: Zu zweit geht alles besser: neue App für die Rauchentwöhnung. Mit der Unterstützung einer Freundin oder des Partners ist es einfacher, mit dem Rauchen aufzuhören. Im Rahmen der Tabakpräventionskampagne SmokeFree lancieren das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und seine Partner eine neue App für Mobiltelefone, die interaktive Hilfe bietet. Die SmokeFree Buddy App verlinkt eine Person, die mit dem Rauchen aufhören möchte, mit einer anderen, die sie dabei unterstützt. Dank der mit Fachleuten erarbeiteten Antworten kombiniert die App professionelle und personalisierte Unterstützung.

 

25.08.15: FOSUMOS bietet in Zusammenarbeit mit dem Center of Education & Research (COEUR) der Kantonalen Psychiatrische Dienste (Sektor Nord) und GK Quest, Akademie Heidelberg ab 2016 Fort- und Weiterbildungen zu Motivierender Gesprächsführung (Motivational Interviewing) an. Weitere Infos finden Sie unter Veranstaltungen.

 

29.07.15: Artikel im Swiss Medical Forum zu Zigarettenentwöhnung - schrittweise Reduktion? von Antoine de Torrenté in der Rubrik "und anderswo?".

  

25.06.15: Eine vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) finanzierte Studie hat die medizinische Anwendung von Cannabis untersucht. Insbesondere bei chronischen oder bei durch Krebs verursachten Schmerzen zeigt Cannabis eine gute Wirkung. Dasselbe gilt für Krämpfe, die durch Multiple Sklerose ausgelöst werden. Die Resultate werden bei der künftigen Vergabe von Ausnahmebewilligungen berücksichtigt. Die Studienergebnisse sind veröffentlicht im Journal of the American Medical Association.

 

24.06.15: Tagungsbericht in der Schweizerischen Ärztezeitung von Urs Thalmann, lic. phil., Soziologe, Zentrumsleiter Mühlhof - Zentrum für Suchttherapie und Rehabilitation Tübbach SG zum Thema Mehr Zieloffenheit in der Suchttherapie (2015;96(26):970–972).

 

17.06.15: Diskussionsbeitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung von Prof. Dr. med. Jean-Bernard Daeppen, Abteliung für Suchterkrankungen, CHUV, Lausanne zum Thema Suchtmedizin - eine isolierte Disziplin.

 

17.06.15: Erstmals weisen Forschende unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) in einer Studie die Wirksamkeit von ambulanten Beratungen bei Alkoholproblemen nach. Das Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) hat dabei mit 858 KlientInnen aus fünf Suchtfachstellen der Kantone Aargau, Bern und Zürich eine Studie zu den Behandlungsergebnissen durchgeführt. Die Studie belegt die nachhaltige Wirkung der ambulanten Suchtberatung und sie zeigt auf, dass es sich lohnt, professionelle psychosoziale Alkoholberatung der Bevölkerung weiterhin niederschwellig zugänglich zu machen. Hier dier Link zur Medienmitteilung der Universität Zürich.

 

04.05.15: Viele Menschen mit risikoreichem Alkoholkonsum versuchen selbständig, weniger zu trinken – also ohne professionelle Hilfe. Damit dies gelingen kann, ist es wichtig, den eigenen Konsum über zwei bis drei Wochen zu beobachten. Die «Fachstellen Sucht Kanton Zürich» lancieren zur Unterstützung der selbständigen Reduktion des Alkoholkonsums sowohl ein neues Trinktagebuch als App als auch die Website «drink-less-Schweiz». Auch die Berner Gesundheit lanciert eine neue App mit dem Namen «Mydrinkcontrol». Mit dieser kostenlosen App kann jede und jeder sein Trinkverhalten dokumentieren und sich die Antwort auf die Frage «wie viel ist zu viel» gleich selbst geben.

 

23.04.15: Artikel im Swiss Medical Forum zu Müdigkeit bei Suchterkrankungen von Claus Aichmüller und Michael Soyka. Im Beitrag werden die häufigsten und wichtigsten Abhängigkeitserkrankungen wie Alkoholismus, Abhängigkeit von illegalen Drogen wie THC, Opioiden, Kokain, Ecstasy, Psychostimulanzien und GHB/GBL ­dargestellt.

 

20.04.15: Artikel im Swiss Medical Forum Linderung durch Warmduschen bei akutem Abdomen. Regelmässige Cannabis - Konsumenten können periodisch auftretende, sehr heftige Episoden mit Bauchschmerzen und heftigem Erbrechen entwickeln. Typisch ist neben der Tatsache, dass man keine Ursache findet und die gängigen Medikationen nichts nutzen, dass die Patienten lange heiss Duschen/Baden zur Linderung.

 

08.04.15: Die amerikanische U.S. Food and Drug Administration hat einen Artikel zu relevanten unerwünschten Wirkungen von Champix (Vareniciline) veröffentlicht.

 

02.04.15: Die neuen evidenzbasierten S3-Leitlinien für Alkohol- und Tabakabhängigkeit sind auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung nach zulesen.

 

25.03.15: Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung zur Alkoholbehandlung in der Hausarztmedizin von Dr. med. Pierre Loeb: Durch Kurzintervention zur "harm reduction".

 

20.03.15: Die beiden Kapitel Kokain und Nikotin im Handbuch Praxis Suchtmedizin Schweiz sind neu überarbeitet und auf Französisch und Italienisch übersetzt.

 

20.03.15: Suchtmedizin - Geburt einer neuen Fachrichtung: Heute wird nur jeder zehnte Patient mit einer Suchtproblematik behandelt. Die Schweiz braucht ein System, das die Suchtmedizin auf breiter Ebene fördert und alle involvierten Fachbereiche und Institutionen einschliesst. Ein Artikel dazu von Jacques Besson et al. in der Schweizerischen Ärztezeitung.

 

20.03.15: Zwei Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung zum Thema kohärente Suchtpolitik: "Einmalige Chance für kohärente Suchtpolitik" von Barbara Weil, Leiterin Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention der FMH und "Mehr Kohärenz für eine wirksame Suchtpolitik" von Irene Abderhalden et al., Sucht Schweiz

 

07.03.15: Wundbotulismus durch Drogeninjektion: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informiert über die ungewöhnlich Zahl der gemeldeten Wundbotulismus bei Heroinkonsumenten in Grossbritannien und Norwegen, welche vermutlich durch kontaminierte Charge von Heroin zurückzuführen ist. Wundbotulismus ist eine seltene Krankheit, deren positiver Ausgang vor allem davon abhängt, dass Nachweis und Behandlung möglichst frühzeitig erfolgen. Weitere Ausführungen dazu sind im Factsheet des BAG nachzulesen.

 

16.02.15: Ritalin-Missbrauch und Neuroenhancement sind wenig verbreitet. In der Schweiz entspricht der therapeutische Umgang mit methylphenidathaltigen Arzneimitteln wie Ritalin weitgehend den medizinischen Empfehlungen. Auch was den Missbrauch verschreibungspflichtiger Arzneimittel zur geistigen oder körperlichen Leistungssteigerung (Neuroen­hancement) angeht, besteht derzeit wenig Grund zu einer strengeren Regulierung. Dies zeigt ein Bericht, den das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Auftrag des Bundesrats erstellt hat.

 

08.12.14: Abhängige ältere Menschen beim Hausarzt: Erkennen - ignorieren - tolerieren - handeln?: Artikel im Schweiz Med Forum 2014;14(48):905-908 von Bernadette Ruhwinkel, Dr. med., FMH Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie; Stv. Chefärztin, Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland, Alterspsychiatrie ALP und Markus Wieser, Dr. med., FMH Allgemeinmedizin, Ärztehaus Sonnenberg, Winterthur-See.

 

19.08.14: Online-Weiterbildung zu Migration und Gesundheit: Um die Behandlungsqualität für Personen mit Migrationshintergrund zu verbessern, lanciert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine online-Weiterbildung für Gesundheitsfachleute. Das Angebot reiht sich in die gesundheitspolitischen Prioritäten des Bundesrates „Gesundheit 2020“ ein, mit denen unter anderem die Versorgungsqualität in der Schweiz verbessert werden soll.

 

17.07.14: Campral (Acamprosat): Eine experimentelle Studie (R. Spanagel; Neuropsychopharmacology (2014) 39, 783–791) über die Wirksamkeit von Acamprosat (Campral) kommt zum Schluss, dass das darin enthaltende Molekül N-Acetylhomotaurinat selber biologisch unwirksam ist. Der in 450 Studien nachgewiesene Effekt ist wahrscheinlich durch den Zusatz von Calcium erklärt.

 

13.07.14: Die neuen Leitgedanken zur Praxis von Benzodiazepine und ähnlichen Medikamenten ist neu auf der Homepage des BAG unter Downloads aufgeschaltet. Das Dokument wurde in Zusammenarbeit von BAG, SSAM, VKS/AMCS und KAV/APC erstellt.

 

03.06.14: Das Kapitel Heroin ist aktualisiert worden. Neu sind die verschiedenen Substitutionsmittel (Methadon, Buprenorphin und ret. Morphin) als gleichwertige Optionen abgehandelt. Die Übersetzungen auf Französisch und Italienisch sind bis Ende Juni auch aufgeschaltet.

 

05.05.14: Die E-Zigarette: Was erklären wir unseren Patienten? Artikel im Schweiz Med Forum (2014;14(15):317-320) von PD Dr. med. Jürg Barben.

 

28.04.14: E-Zigaretten: Wie hoch ist der Konsum in der Schweiz? Das BAG Bulletin 18/14, S. 317 beinhaltet die Ergebnisse aus dem Suchtmonotoring 2013 von Sucht Schweiz zum E-Zigarettenkonsum in der Schweiz.

 

23.04.14: Substitutionstherapie - IMPROVE Studie in der Schweiz: Die IMPROVE Studie untersucht die Einstellungen von betroffenen Patienten und behandelnden Ärzten zur medikamentösen Therapie der Opioidabhängigkeit. Artikel im Swiss Medical Weekly (März 2014).

 

22.04.14: Gefängnisgesundheit Schweiz (der interdisziplinäre gesamtschweizerische Fachrat für Gesundheitsfragen im Justizvollzug) verfügt neu über eine eigene Internetseite.

 

17.04.14: Stellungnahme zu E-Zigaretten; Artikel der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SGP) und der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (SGPP) in der Schweizerischen Ärztezeitung (2014;95: 16/17).

 

09.04.14: Safe-Zone - Die neue Online-Beratung zu Suchtfragen – für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen: Safe Zone bietet Online-Beratungen (Chats, E-Mail-Beratung, Offene Sprechstunde, Foren), Informationen zu Sucht sowie Selbsttests an. Die Beratung ist für Nutzende kostenlos und anonym. Safe Zone ist ein Angebot des Bundesamtes für Gesundheit, das in Zusammenarbeit mit Suchtfachstellen, Kantonen und weiteren Partnern umgesetzt wird.

 

21.03.14: Stellungnahme in der NZZ zum Thema Spielsucht von Carlo Caflisch, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich; Tazio Carlevaro, Directeur du Secteur psychiatrique du Tessin du Nord à la retraite, Bellinzona; Franz Eidenbenz, Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, Zürich; Jörg Häfeli, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit; Robert Hämmig, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Bern; Claude Jeanrenaud, Professeur honoraire, Université de Neuchâtel; Olivier Simon, Centre hospitalier universitaire vaudois, Lausanne; Gerhard Wiesbeck, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel.

 

28.02.14: Leberschädigungen und Substanzkonsum von L. Falcato, S. Graf und P. Bruggmann, arud Zürich, welcher die Wirkungen häufig konsumierter psychoaktiver und weiterer Substanzen auf die Leber und ihre Funktionen beleuchtet.

04.02.14: Artikel im Swiss Medical Weekly: Substitutionsbehandlung in der Untersuchtshaft - Fallstudie aus Genève (in englisch).

18.12.13: Ab 6. Dezember 2013 sind in der Krankenpflege-Leistungsverordnung, im Kapitel 8 zu Psychiatrie, die revidierten Empfehlungen zur substitutionsgestützten Behandlung vom Juli 2013 aufgenommen worden. Neben Methadon und Buprenorphin, ist nun auch das retardierte Morphin Präparat Sevre-long® für die substitutionsgestützte Behandlung eingetragen.

11.12.13: Die Schweiz unterstellt im Kampf gegen illegale Designerdrogen erneut 24 Substanzen der Betäubungsmittelgesetzgebung. Das bedeutet: Herstellung, Handel und Anwendung werden verboten und unterliegen der Strafandrohung des Gesetzes. Eine entsprechende Verordnungsänderung des Eidgenössischen Departements des Innern trat auf 1. Dezember 2013 in Kraft. Weitere Infos dazu siehe auf www.news.admin.ch.

02.09.13: Cannabis ist ein vielseitiges Heilmittel: Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung (2013;94: 35) über Manfred Fankhauser, Apotheker in Langnau im Emmental.

30.08.13: Zolpidern und Fahrtüchtigkeit: Food and Drug Administration der USA gibt Warnung heraus, siehe Link dazu.

28.09.13: Energydrinks und Alkohol: Gefahrenmeldung der American Medical Association (JAMA, Published online December19, 2012).

19.08.13: Zum Thema Designerdrogen ein Artikel (auf französisch) in der Revue Médicale Suisse (2013;9: 1454-60): Drogues récréatives : le plaisir des complications? Zusammengefasst werden wichtige Informationen für Ärzte im Notdienst (Übersichtstabelle der Vergiftungen) und in der allgemeine Praxis (Nachweis von psychoaktiven Substanzen).

15.08.13: Cannabiskonsum im Gefängnis: Wie ist die Situation in der Schweiz? Eine vor kurzem erschienene Publikation (qualitative Untersuchung) von Catherine Ritter, Barbara Broers und Bernice S. Elger stellt die Meinungen der Häftlingen und des Personals zu diesem Thema vor (in englisch).

23.07.13: Vom Rauchen zum erfolgreichen Rauchstopp; Artikel von Els Bühler im Primary Care 2013; 13: Nr. 13.

01.07.13: Das Medikament Champix wird neu von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung unter bestimmten Bedingungen vergütet. Das Bundesamt für Gesundheit hat entschieden, das Raucherentwöhnungsmittel per 1. Juli 2013 auf die Spezialitätenliste aufzunehmen.

10.06.13: Sevre-long® wurde von der Swissmedic neben der Indikation Schmerz auch im Substitutionsbereich zugelassen. Dies wurde im Swissmedic Journal publiziert (Swissmedic Journal 05/2013, S. 401). Das Swissmedic Journal erscheint in deutscher und französischer Sprache einmal pro Monat als offizielles Publikationsorgan des Schweizerischen Heilmittelinstituts.
Sevre-long® darf ab sofort offiziell in der Schweiz für die Substitution verschrieben werden. Sevre-long® ist aufgrund der bisherigen Schmerz-Zulassung breits in der SL und muss somit von den Krankenkassen vergütet werden.
Mundipharma teilt mit, dass Sevre-long® momentan noch den "alten" Preis hat, da die Preisverhandlungen zur neuen Indikation erst am 20. Juni beginnen. Das Medikament wird mit Sicherheit billiger werden.

22.05.13: Kassenpflichtigkeit von Nikotinersatzprodukten für die Nikotinersatztherapie; Stellungnahme der Eidgenössischen Kommission für Tabakprävention, verfasst von Heinz Borer und Jaques Cornuz in der Schweizerischen Ärztezeitung (2013;94: 21).

16.05.13: Der Ritalinkonsum steigt weiter an; Artikel von Hans Rudolf Stricker in der Schweizerischen Ärztezeitschrift (2013;94: 15).

23.04.2013: Urinschnelltest (Immunoassays) auf Drogen und Medikamente; Artikel von Matthias Pfäffli, Franz Oswald, Wolfgang Weinmann im Swiss Medical Forum (Schweiz Med Forum 2013;13(16):318-322).

23.04.2013: Medizin für Gesunde? Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Arbeitsgruppe "Human Enhancement" in der Schweizerischen Ärztezeitschrift (2013;94: 16).

23.04.2013: Rauchstopp-Wettbewerb mit hoher Abstinenzrate, Artikel von Nicolas Broccard und Verena El Fehri in der Schweizerischen Ärztezeitschrift (2013;94: 16).

12.04.2013: Die Bedeutung des Neuroenhancements in der ärtzlichen Praxis, Artikel von Regula Ott und Nikola Biller-Adorno in der Schweizerischen Ärztezeitung (2013;94: 13/14).

20.03.2013: Die Präsentationen der 3. Nationalen Substitutionskonferenz NaSuKo3 und der TDO3 sind nun online.

12.03.2013: Auf der Seite von Infodrog finden Sie diverse gesammelte Information zur substitutionsgestützten Behandlung.

27.11.2012: Vademekum zu übertragbaren Krankheiten und Abhängigkeiten im Gefängnis. Das Bundesamt für Gesundheit, das Bundesamt für Justiz und die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoreninnen und -direktoren haben 2008 das Projekt BIG lanciert (Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Gefängnis). Dieses strebt an, die Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug jener der Aussenwelt anzugleichen. Dazu braucht es eine engere Zusammenarbeit zwischen Gesundheitssektor und Justizsystem und Standards zur Verhütung, Beratung, Testung und Therapie. Zu diesem Zweck wurde ein Vademekum erstellt, welches sich aus medizinischer Sicht mit den übertragbaren Krankheiten und Abhängigkeiten im Gefängnis befasst und sich mit Empfehlungen und Leitfäden an die beteiligten Akteure richtet.Weitere Infos finden Sie auch unter SGB im Massnahmevollzug.

22.11.2012: Glückspielsucht in der Schweiz aus medizinischer Sicht, Artikel von Dr. med. Olivier Simon im Swiss Medical Forum (Schweiz Med Forum 2012;12(45):867-870)

19.11.2012 Der "schwierige" Alkoholpatient, Artikel von Dr. med. Claudine Aeschbach im Swiss Medical Forum (Schweiz Med Forum 2012;12(46):893-896)

07.11.2012: Bundesrat Alain Berset will die bestehenden Probleme der Hausarztmedizin mit konkreten Massnahmen rasch und breit abgestützt angehen. Gemeinsam mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren GDK und in Absprache mit anderen relevanten Partnern lanciert er einen Masterplan „Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung“.

19.10.2012: Die medizinischen Empfehlungen zu substitutionsgestützter Behandlung von Opioidabhängigkeit sind überarbeitet und finden Sie hier.

24.09.2012: Beurteilung der Hafterstehungsfähigkeit, Artikel von Dr. med. Jan Röhmer im Swiss Medical Forum (Schweiz Med Forum 2012;12(36):685-690)

12.07.2012: Arud-News Ausgabe 1/2012 aus dem Bereich Forschung (ehemals EVAL-Info) zum Thema Hepatitis-C-Infektionen bei intravenös Drogenkonsumierenden: Die Mehrheit testet positiv auf Hepatitis C – die Behandlungsraten sind aber erschreckend tief. Dabei gibt es keinen Grund, weshalb Menschen, die Drogen konsumier(t)en, nicht therapiert werden können. Hepatitis C ist mittlerweile Todesursache Nummer eins unter Suchtpatienten mit aktivem oder ehemaligem Spritzengebrauch. Bericht eines Testings auf Hepatitis-C-Infektionen in den Kontakt- und Anlaufstellen (K&A) der Stadt Zürich.

05.07.2012: Saferparty.ch warnt vor XTC Pille mit PMMA und MDMA. Zum ersten Mal wurde in der Schweiz eine XTC Pille analysiert, welche neben MDMA auch PMMA enthielt. Die wirksame Dosis von PMMA ist geringer als bei MDMA und die Wirkung setzt später ein. Durch das Wegfallen der erwarteten psychischen Wirkung besteht die Gefahr, dass nachgespickt wird. Dies kann ersthafte Folgen haben, da PMMA im Körper zu PMA abgebaut wird und giftiger ist als MDMA: ausführlichere Infos.

04.07.2012: Kurzfristige Wirtschaftlichkeit als Leitmaxime, Artikel von Dr. med. Philip Bruggmann zur Verschreibungs-Limitatio der neuen Hepatitis-C-Proteaseinhibitoren durch das BAG in der Schweizerischne Ärztezeitung (2012;93: 27/28)

16.05.2012: Tabakentwöhnung, sind die Nikotinersatzpräperate wirklich in Frage gestellt?, Artikel von Prof. Dr. med. Jacque Cornuz in der Schweizerischen Ärztezeitung (2012;93: 20/21)

11.04.2012: Die Website www.mytreatmentmychoice.eu hat zum Ziel, hochwertige Informationen zur Heroin- und Opioidabhängigkeit bereitzustellen. Dazu haben sich führende europäische Usergruppen und Behandlungsorganisationen zusammengeschlossen und die Website „Meine Behandlung, Meine Wahl” ins Leben gerufen.

05.04.2012: Krieg gegen Drogen: Der Bericht "War on Drugs" von 2011 liegt nun auch in einer deutschen Übersetzung vor. Herausgeberin ist die Weltkommission für Drogenpolitik.

29.02.2012: Portrait von André Seidenberg: "Wir brauchen eine Medizinalisierung des Drogenkonsums", Artikel von Daniel Lüthi in der Schweizerischen Ärztezeitung (2012;93: 9)

29.02.2012: Portrait der Klink Sunne-Egge, Artikel von Dr. med. Robert Zink et al. in der Schweizerischen Ärztezeitung (2012;93: 9)

29.02.2012: Staatliche Autorität und Medizinisches Ethos, Artikel der Zentralen Ethikkommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) in der Schweizerischen Ärztezeitung (2012;93: 9)

28.02.2012: Der verführerische Fliegenpilz als besondere Versuchung, Fallbeispiel von Dr. med. Daniel Walser, im Schweizerischen Medizin-Forum (2012;12(9):203–204)

21.02.2012: Doping-Substanzen und -Bekämpfung im Sport – Informationen zur Doping-Problematik, Artikel von Dr. med. Matthias Strupler im Schweizerischen Medizin-Forum (2012;12(8):165–169)

31.01.2012: Raucherentwöhnung: endlich wirksame und billige Pille? Artikel von Antoine de Torrenté im Schweizerischen Medizin-Forum (2012;12(5):110)

24.01.2012: Moderne Partydrogen im Notfall, Fallbeispiel von Dr. med. Daniel Schröpfer et al. im Schweizerischen Medizin-Forum (2012;12(4):79–80)

06.12.2011: Herausforderung Sucht, Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung (2011;92:48) zum 20-Jahr-Jubiläum der Arud.

21.11.2011: Artikel von Philip Bruggmann, Chefarzt Innere Medizin Arud Zürich, in der Schweizerischen Ärztezeitung (2011;92, 46): Hepatitis-C-Therapie als Primärprävention?

31.10.2011: Artikel von Dr. med. Robert Hämmig aus dem Schweizerischen Medizin-Forum (2011;11(42):736-738): GHB als natürliche Substanz, Droge und Medikament.