Spielsperren

  • Die Spielsperre gilt als eine der effektivsten Massnahme des Spielerschutzes. 
  • Eine übergreifende Spielsperre über alle Geldspielprodukte gibt es in der Schweiz nicht.
  • Bei Spielangeboten ohne Sperrmöglichkeit (z.B. Tactilo, Rubbellose etc.) sind Massnahmen bezüglich der Finanzen umso wichtiger.

Spielbanken

National

  • Eine Spielsperre ist in der ganzen Schweiz gültig.
  • Schweizer Casinos sind verpflichtet Spielsperren durchzuführen. Sie sind ein erste effiziente Spielerschutzmassnahme bei vorliegender Geldspielproblematik. 
  • In der Schweiz sind Spielsperren auf vier verschiedene Arten möglich:
    • Freiwillige Selbstsperre schriftlich (Antrag)
    • Selbstsperre im Casino
    • angeordnete durch das Casino (Sozialkonzept), Casinos sind gesetzlich nur dann verpflichtet Personen zu sperren, wenn diese sich ihr Spielverhalten finanziell nicht leisten können oder Schulden haben
    • Meldung durch Dritte (Angehörige) zur Abklärung einer Spielsperrung (anonym möglich), siehe careplay.

International

Lotterien und Wettanbieter

National

  • Swisslos online: Der Spieler kann sich jederzeit selbst sperren, indem er die Swisslos Internet-Hotline (0848 877 855) anruft oder indem er sich unter "Mein Profil" eine temporäre Selbstsperre für einzelne oder alle Internet-Spiele einrichtet.

International 

  • Die entsprechenden Spielsperrenprozesse müssen bei den jeweiligen Anbietern abgeklärt werden.

Online-Geldspiele

  • Alle grossen Online Geldspielproduktanbieter bieten die Möglichkeit einer Selbstspielsperre an. Dies benötigt jedoch ein hohes Mass an Selbstkontrolle. Filtersoftware, welche Geldspielproduktanbieter sperren, werden laufend diskutiert. 
  • Dem Spieler kann auch vorgeschlagen werden, eine Kinderschutz-Software zu installieren, wie sie oft von Eltern gebraucht wird. Für einige Spieler genügt dies bereits als symbolischer Schutz, um ihren Vorsatz der Reduktion oder des Aufhörens mit Online-Spielen aufrecht zu erhalten.

 

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